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Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorative Elemente, sondern bringen auch Leben und Frische ins Haus. Doch oft stellen wir fest, dass unsere grünen Mitbewohner nicht so prächtig gedeihen, wie wir es uns wünschen. Woran liegt das? Oft sind es kleine Fehler im Umgang mit den Pflanzen, die große Auswirkungen haben können. In diesem Artikel erfährst du, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Zu viel und zu häufig gießen

Eine der häufigsten Ursachen für das Absterben von Zimmerpflanzen ist das Überwässern. Viele glauben, dass sie ihren Pflanzen etwas Gutes tun, indem sie ihnen regelmäßig große Mengen Wasser zuführen. Tatsächlich führt zu viel Wasser jedoch schnell zu Wurzelfäule, da die Wurzeln im ständig nassen Substrat keine Luft mehr bekommen. Die Pflanze kann keine Nährstoffe mehr aufnehmen und beginnt zu welken, obwohl sie eigentlich genug Wasser hat. Die Lösung: Gieße deine Pflanzen nur dann, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Nutze ein Feuchtigkeitsmessgerät oder den einfachen Finger-Test, um sicherzugehen.

Der falsche Standort

Zimmerpflanzen haben unterschiedliche Ansprüche an Licht und Temperatur. Eine Zimmerpflanze, die viel Sonnenlicht benötigt, wird an einem schattigen Platz kaum gedeihen. Genauso verhält es sich umgekehrt: Eine Pflanze, die Schatten bevorzugt, verbrennt leicht, wenn sie direkt in der Sonne steht. Achte darauf, die Bedürfnisse deiner Pflanzen zu kennen und ihnen den richtigen Standort zu bieten. Stell Zimmerpflanzen, die viel Licht brauchen, in die Nähe von Fenstern. Schattige Bereiche eignen sich gut für Pflanzen, die wenig Licht benötigen.

Falschen oder gar keinen Dünger verwenden

Nährstoffe sind essenziell für das Wachstum und die Gesundheit deiner Zimmerpflanzen. Viele Zimmerpflanzen sterben ab, weil sie entweder gar keinen Dünger bekommen oder weil der falsche Dünger verwendet wird. Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Ein Kaktus benötigt zum Beispiel andere Nährstoffe als eine Orchidee. Verwende daher immer den für die jeweilige Pflanze geeigneten Dünger und halte dich an die empfohlene Dosierung. Übermäßiges Düngen kann genauso schädlich sein wie gar keines.

Das falsche Substrat

Nicht jede Pflanze gedeiht in handelsüblicher Blumenerde optimal. Viele Zimmerpflanzen haben spezielle Ansprüche an das Substrat. Orchideen benötigen zum Beispiel ein luftiges, grobes Substrat, während Kakteen und Sukkulenten eine besonders durchlässige Erde bevorzugen. Informiere dich über die spezifischen Bedürfnisse einzelner Pflanzen, um die entsprechenden Zimmerpflanzen kaufen zu können. So stellst du sicher, dass die Wurzeln gut belüftet sind und Wasser optimal abfließen kann.

Das Umtopfen außer Acht lassen

Viele Zimmerpflanzen benötigen regelmäßig einen größeren Topf, um weiterwachsen zu können. Wenn die Wurzeln keinen Platz mehr haben, stockt das Wachstum und die Pflanze beginnt zu kränkeln. Ein Zeichen dafür, dass es Zeit zum Umtopfen ist, sind Wurzeln, die aus den Abflusslöchern des Topfes herauswachsen. Wähle einen etwas größeren Topf und frische Erde, um deiner Pflanze genügend Raum und Nährstoffe für weiteres Wachstum zu bieten.

Zimmerpflanzen im Herbst zu spät ins Haus holen

Viele Zimmerpflanzen verbringen den Sommer gerne im Freien. Doch sobald die Temperaturen sinken, sollten sie rechtzeitig ins Haus geholt werden. Warte nicht bis zum ersten Frost, denn dieser kann deinen Pflanzen erheblichen Schaden zufügen. Beobachte die Wettervorhersagen und bringe deine Pflanzen rechtzeitig ins Warme. Stelle sie an einen hellen Ort, wo sie sich gut an die veränderten Bedingungen anpassen können.

Schädlinge und Krankheiten zu spät erkennen

Schädlinge und Krankheiten können sich schnell auf Zimmerpflanzen ausbreiten und erheblichen Schaden anrichten. Oft werden sie jedoch erst bemerkt, wenn es fast zu spät ist. Achte regelmäßig auf Anzeichen wie verfärbte Blätter, klebrige Ablagerungen oder kleine Insekten. Sobald du etwas Verdächtiges entdeckst, handel sofort! Entferne befallene Pflanzenteile und verwende geeignete Pflanzenschutzmittel, um Schlimmeres zu verhindern.

Generell keine Zeit für die Pflanzenpflege haben

Pflanzen benötigen regelmäßige Pflege. Wer keine Zeit hat, sich regelmäßig um seine Zimmerpflanzen zu kümmern, sollte sich vielleicht Pflanzen aussuchen, die weniger anspruchsvoll sind. Es gibt viele pflegeleichte Arten, die auch mit wenig Aufmerksamkeit gut zurechtkommen. Wenn du jedoch Zeit und Mühe in deine Pflanzen investierst, wirst du mit gesunden und prächtigen Gewächsen belohnt.